Aktuelles 2020

28.08.2020 Deutsches Forum Immaterielles Kulturerbe

Am Freitag, d. 28.08.2020 findet von 11.00 bis 15.30 Uhr im Magdeburger Forum Gestaltung, (Brandenburger Str. 10, 39104 Magdeburg) das Deutsche Forum Immaterielles Kulturerbe zum Thema „Wasser und Landschaft“ statt.

Wir berichten u.a. über die europäische Zusammenarbeit beim Immateriellen Kulturerbe am Beispiel der Flößerei.

Das Deutsche Forum dient der Vernetzung von Akteuren, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Fachleuten im Bereich Immaterielles Kulturerbe. Der Bund für Heimat und Umwelt in Kooperation mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt laden herzlich Initiativen ein, ihr Engagement vorzustellen. Weitere Informationen hier:

https://bhu.de/veranstaltung/deutsches-forum-immaterielles-kulturerbe-2020/

Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. 

Gerade hat die Gründungsveranstaltung des Deutschen Forums zum Immateriellen Kulturerbe, die wir gemeinsam mit unserem Dachverband, dem BHU, ausrichten, begonnen. 40 Personen treffen sich im großen Hörsaal des Forums Gestaltung live. Drei Kameras sorgen für die Aufzeichnung, damit im Anschluss auch andere Interessierte am Thema „Kulturtechniken zu Wasser und Landschaft“ teilhaben können. Die Einführung erfolgte durch den Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Roman Luckscheiter.

Das erste Praxisbeispiel zeigte unser Vorstandsmitglied, Dr. Frank Thiel.

Fotos: LHB S-A

27.08.2020 Fachdialog Elsterfloßgraben im Landratsamt BLK

Heute fand ein sehr interessantes Treffen im Landratsamt des Burgenlandkreises statt, wo wir mit verschiedenen Dezernaten unsere Projekte zum Strukturwandel erörtern konnten und in einer lebhaften Diskussion viele konkrete Vorschläge erhielten.

Fotos: Klöpfel

31.07.2020 Floßgraben bei Kötzschau trockengelegt

Info der Eisenbahnfreunde Kötzschau e.V.

Heute einmal ein kleiner Exkurs der die Ignoranz gewisser Zeitgenossen auf unglaubliche Weise deutlich macht. Ja, es ist zur Zeit recht trocken und manche Teiche sind dem Austrocknen nahe. Das ist schlimm, doch berechtigt es lange nicht zum Eingriff in andere Gewässer nach Gutdünken. Der Große Elsterfloßgraben wurde durch den sächsischen Kurfürsten im 16. Jahrhundert zur Scheitholzversorgung auch der Saline Kötzschau angelegt. Er ist heute noch eines der bedeutendsten europäischen technischen Denkmäler der Wasserbaukunst und vor allem ein wichtiges Biotop. Der Floßgraben wird bei Rampitz von unserer Eisenbahnstrecke Leipzig - Großkorbetha mit einer großen Gewölbebrücke überquert. Nur wenige Meter daneben, haben nun gewisse Leute den Floßgraben bei Rampitz kurzerhand umgeleitet. Indem sie direkt im Floßgraben einen Damm errichteten und über einen sonst entgegen genutzten Seitenabschlag, das gesamte Floßgrabenwasser dem Dorfteich Rampitz zuführten. Damit fiel der Floßgraben auf etwa 3,0 km bis zu seiner heutigen Mündung bei Schladebach vollständig trocken. Diese Handlung ist kein Spaß, sondern ein strafbarer Eingriff! Ist doch der Floßgraben in Sachsen-Anhalt ein Fließgewässer 1. Ordnung, genau wie Saale oder Elbe! Der illegal angelegte Damm wurde schließlich entfernt. Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, genau wie der Förderverein Elsterfloßgraben e.V., der die Nutzungsrechte besitzt, werden die Sachlage weiter beobachten. Das einst künstlich angelegte Floßgrabensystem kann beim Trockenfallen starken Schaden nehmen, ganz abgesehen von den Auswirkungen auf den Lebensraum der angewiesenen Tier- und Pflanzenwelt.
Fotos: Eisenbahnfreunde Kötzschau e.V.

27.06.2020 IATR-Generalversammlung per Videokonferenz

Premiere bei der Internationalen Flößer-Vereinigung: die erste Generalversammlung per Videokonferenz (Danke an Andrea Losso für die Organisation!). 23 Vereine nahmen teil, mehr als zweieinhalb Stunden intensive Diskussion und Beschlussfassungen. Wunderbar, viele Freundinnen und Freunde getroffen zu haben. Danach ein zünftiges Flößerbier aus Bad Tölz (Dankeschön an Gabriele Rüth vom Flößerstraße e.V. für die Vermittlung).

Frank Thiel

16.06.2020 Denkmalschutz in Mitteldeutschland

Der "Große Elsterfloßgraben" ist eine technische Meisterleistung des 16. Jahrhunderts. Das Ziel war der kostengünstige Scheitholztransport aus dem Einzugsgebiet der Weißen Elster in die aufstrebenden Städte Halle und Leipzig sowie deren Salinen.

Der Floßgraben hat eine Länge von 72 km, mit den Abschlägen "Lützener Kunstgraben" und den "kleinen oder Leipziger Floßgraben" sogar 92 km.

Damit ist der "Große Elsterfloßgraben" das größte und bedeutendste Kunstgrabensystem Europas. 

 

Wie gehen wir in Mitteldeutschland mit diesem einmaligen Denkmal um?


Das Ziel des Denkmalschutzes ist es, Kulturdenkmale als Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und prägende Bestandteile der Kulturlandschaft nach den Bestimmungen des Denkmalschutzgesetzes zu schützen, zu erhalten, zu pflegen und wissenschaftlich zu erforschen und das Kulturdenkmal für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.
Dafür gibt das Gesetz den Denkmalschutzbehörden verschiedene Instrumente in die Hand. Viele Denkmaleigentümer sind kooperativ und kommen ihren gesetzlichen Pflichten nach.
Rechtsgrundlage ist das Denkmalschutzgesetz der Länder. Demnach ist der Eigentümer dazu verpflichtet, seine Kulturdenkmäler im Rahmen der wirtschaftlichen Zumutbarkeit nach denkmalpflegerischen Grundsätzen zu erhalten, zu pflegen, instand zu setzen, vor Gefahren zu schützen und, soweit möglich und zumutbar, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Warum funktioniert das in Mitteldeutschland nicht mit diesem Denkmal?

 

Thomas Klöpfel 

15.06.2020 Heute hat BM Uwe Berndt in Crossen seinen vorerst letzten Tag im Amt
Ein aufrichtiges Dankeschön an Uwe Berndt für die Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren. Es gelang mit Unterstützung der Gemeinde, die Mitglied unseres Fördervereins Elsterfloßgraben ist, einiges zu bewegen, um das einzigartige technische Denkmal wieder nachhaltig zu nutzen. Einiges ist noch liegengeblieben, auch die Einrichtung eines Floßplatzes im Rahmen des ILEK, manches blieb streitbar und war nicht immer durchsetzbar. Aber eine Gemeinde hat ja vieles um die Ohren. In diesem Sinne für Uwe unseren Flößerspruch mit auf dem weiteren Weg: „Imm’r ä weng Wosser unner’m Scheit!“
Frank Thiel

9.06.2020 Zoom-Webinar der Österreichischen UNESCO-Kommission
Heute Nachmittag fand ein interessantes Zoom-Webinar der Österreichischen UNESCO-Kommission zum Thema Immaterielles Kulturerbe der Länder statt. Wir sind gemeinsam auf einem guten Weg, mit Beiträgen aus Österreich, der Slowakei und Deutschland. Danke für die Einladung zur Debatte.
Fotos: Thiel

25.05.2020 Besprechung zum Hochwasserschutz in Crossen

Am Montag trafen sich zu einer Besprechung zum Hochwasserschutz an der Weißen Elster und des Elsterfloßgrabens die Thüringer Landgesellschaft, die Gemeinde Crossen, der Förderverein Elsterfloßgraben und Interessengemeinschaften im Klubhaus Crossen.

Herr Möller von der Thüringer Landgesellschaft gab einen Überblick zu den bisherigen Planungen und Gesprächen. Es gab noch viel Klärungsbedarf zu den Hochwasserschutz-maßnahmen. Stand zum heutigen Tag, folgende Teilmaßnahmen können nicht umgesetzt werden:
- Verwallung im Bereich der Ortslage Crossen
- Neutrassierung Weiße Elster im Bereich Wehr Crossen
- Rückbau Leitdeich unterhalb des Crossener Wehres (linksseitig)
- Hochwasserschutzmauer Ahlendorf.

Weiter verfolgt wird der Ausbau des Hochwasserschutzdeiches zwischen Bahndamm und Floßhaus. Dies ist die einzige landeseigene Anlage im Bereich Crossen / Ahlendorf.

lm Rahmen der Erörterung wurde festgelegt, eine Teilschutzmaßnahme als Alternative für die Verwallung in Crossen und die Hochwasserschutzanlage in Ahlendorf durch Errichtung einer Verwallung entlang des Floßgraben zwischen Wehr und Durchlass Floßgraben durch den Bahndamm zu prüfen.

Es wurde ein neuer Termin in Ahlendorf vereinbart, nach Auswertung des Termins wird über die weitere Verfolgung des Hochwasserschutzes in Ahlendorf entschieden.

10.05.2020

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass Herr Dr. rer. silv. Heinz Geistefeldt aus Mecklenburg-Vorpommern verstorben ist. Der promovierte Forstwissenschaftler hat sich in seinem Arbeitsleben in vielfältiger Weise mit aktuellen und historischen Entwicklungen der Forstwirtschaft auseinandergesetzt.

Für unsere Arbeit ist seine 1963 vorgelegte Doktorarbeit „Untersuchungen zur Geschichte der Flößerei und Flößereiverwaltung in Kursachsen“ von herausragender Bedeutung.
Dieses wissenschaftliche Werk in einem Umfang von 673 Seiten ist die bedeutendste Promotion über die Flößerei auf kursächsischen Territorium. Die Themenstellung seines Werkes umfasste die Beschreibung der Arten der Flößerei und des Floßrechtes, die geografische-regionale Betrachtungsweise in der Entwicklung der Flößerei auf den einzelnen Flussgebieten sowie die Entwicklung der Flößereiverwaltung in der damaligen Zeit.

Gerade für die Aufarbeitung der Bedeutung der Weiße-Elster-Flöße und des Elsterfloß-grabensystems bietet diese Arbeit einen reichhaltigen Fundus an historischen Fakten.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten und in geeigneter Weise durch unsere Öffentlichkeitsarbeit am Elsterfloßgraben sein wissenschaftliches Werk würdigen.

Achtung das Anradeln muss wegen Coronavirus abgesagt werden!

01.05.2020 Anradeln auf der Weinroute an der Weißen Elster

30.04.2020 Pressemitteilung des Fördervereins Elsterfloßgraben

Keine Trockenlegung des Elsterfloßgrabens zulassen!

 

Auf eine parlamentarische Anfrage des Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben (SPD) hat sich die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hinsichtlich möglicher Beeinträchtigungen des Elsterfloßgrabens durch Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich Crossen-Ahlendorf (Thüringen) positioniert. Entscheidend ist dabei die Aussage, dass im Bereich von Sachsen-Anhalt festzustellen sei, dass das Wasserdargebot der Weißen Elster nicht ausreichend wäre, um den Elsterfloßgraben ganzjährig zu bespannen, also mit Wasser zu versorgen. Damit verkennt die Landesregierung die Situation, was die Trockenlegung eines Gewässers über einen längeren Zeitraum für den ökologischen Zustand dieses Biotops bedeutet und das damit dem Zustand als technisches Baudenkmal ernster Schaden zugefügt wird. Zugleich wird ein Signal gesetzt, dass die Wasserführung in diesem Baudenkmal von geringer bzw. keiner Bedeutung ist. So nähert man sich dem bereits vor mehr als 15 Jahren avisierten Ziel, das gesamte Denkmal zu zerstören und als „grüne Mulde“ dahinvegetieren zu lassen sowie den Akteurs-Ort für Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Bundesrepublik Deutschland in Sachsen-Anhalt von der kulturellen Landkarte zu streichen. Das werden wir als Förderverein nicht dulden und dagegen ggf. den Klageweg zu beschreiten. Im Gegensatz zu Thüringen, wo unser Anliegen ernst genommen wird und wo in der letzten Woche bereits Gespräche im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz stattfanden. Dort hat man versichert, dass technisch alle Möglichkeiten geschaffen werden, den Elsterfloßgraben ganzjährig zu bespannen. Der Förderverein hat den Thüringer Behörden ein Grundsatzurteil des Deutschen Reichsgerichtes von 1936 zur Verfügung gestellt, das, wie die Thüringer Landgesellschaft in einem Schreiben darlegte, bisher nicht bekannt war und eine neue Bewertung des Sachverhaltes zur Berechtigung der Wasserführung in Weißer Elster und Floßgraben zuließe. Wir erwarten künftig von der Landesregierung in Sachsen-Anhalt, dass sie gemeinsam mit Thüringen und Sachsen dafür Sorge tragen, dass durch geeignete Maßnahmen und Vereinbarungen das Wasserdargebot für alle Berechtigten, auch für den Elsterfloßgraben, ganzjährig sichergestellt werden kann. Selbst zu DDR-Zeiten war es kein Problem, die Wasserführung des Floßgrabens in allen Bereichen - außer den vom Tagebau genutzten - zu gewährleisten.

Hintergrund: Mit der Einstellung des Bergbaus im hiesigen Revier wird die einzige Wasserquelle für den nördlichen Abschnitt des Elsterfloßgrabens mit einer Länge von 33 km über Elstertrebnitz/Pegau (Sachsen) bis Bad Dürrenberg und Leuna versiegen. Gelingt es nicht, eine verlässliche Wasserversorgung über die Weiße Elster ab Crossen zu gewährleisten, wird das technische Denkmal der Wasserbaukunst, Biotop und Ökosystemdienstleister Elsterfloßgraben zerstört werden. Mehr als 440 Jahre hat dieses System funktioniert. Der Förderverein setzt sich seit Jahren für die durchgängige Wiederbespannung des Floßgrabensystems ein. Er hat gefordert, diese Revitalisierung und nachhaltige Nutzung zu einem Projekt im Strukturwandel der Braunkohlregion zu machen.

 

2020.04.30-MZ- Streit um Wasser.pdf
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28.04.2020 Crossen am Elsterfloßgraben

Der Förderverein Elsterfloßgraben e.V. traf sich mit dem neu gegründeten Gewässer-unterhaltungsverband Weiße Elster/Saarbach und der Gemeinde Crossen, zur Abstimmung der Gewässerunterhaltung des Elsterfloßgrabens in Thüringen.
Foto: Klöpfel

20.04.2020

Wir haben die traurige Nachricht erhalten, dass der Geraer Heimatforscher Herrmann Müller kurz vor seinem 90. Geburtstag verstorben ist.

Unser aufrichtiges Beileid gilt der Familie und den Angehörigen.

Als Heimatforscher hat er gerade in den 90er und 2000er Jahren einiges an Dokumenten auch zum Thema Flößerei auf der Weißen Elster und dem Elsterfloßgraben, insbesondere zur Reußischen Scheitholzflößerei und zum Flößen durch Gera, gesammelt und veröffentlicht. Damit wurde so manches Vergessene wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt und Wissen an nachfolgende Generationen weitergegeben. In diesem Sinne wollen wir sein Vermächtnis aufnehmen und fortführen. Wir werden ihm in unserer Öffentlichkeits-arbeit ein ehrendes Gedenken bewahren, insbesondere auch bei unseren Arbeiten zur Weiße-Elster-Flöße vom Vogtland bis hin nach Halle und Leipzig.

 

Dr. Frank Thiel

2.Vorsitzender der Deutschen Flößerei-Vereinigung

1.Vorsitzender des Fördervereins Elsterfloßgraben e.V.

 

Achtung der Tag der Industriekultur muss wegen Coronavirus abgesagt werden!
Der Tag der Industriekultur wird nach der Corona-Pandemie wiederholt, Termin wird bekannt gegeben.

19.04.2020 - 13. Tag der Industriekultur in Zeitz (Sachsen-Anhalt)

04.04.2020 UNESCO-Anerkennung der Flößerei

Die Mitteldeutsche Zeitung Regionalteil „Merseburger Landbote“ berichtet heute über unsere Aktivitäten zur UNESCO-Anerkennung der Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit. Was wichtig ist zu wissen: ohne die jahrelange Arbeit von etwa 2.500 Flößerinnen und Flößern in Deutschland und darüber hinaus in Europa wären wir nicht soweit gekommen. Und auch die Mitglieder des Fördervereins Elsterfloßgraben und ihre Sympathisanten haben ihren Beitrag dazu geleistet. Das motiviert ungemein, nicht nur in Zeiten der aktuellen Krise. Danke euch allen, egal wie lange es dauert, bis sich der Erfolg einstellt. Wir halten zusammen!

25.03.2020 Newsletter Elsterfloßgraben 01/2020

Lieber Elsterfloßgrabenfreundinnen und -freunde,

der erste Newsletter im Jahr 2020 sollte eigentlich vorrangig durch positive Nachrichten über die Aktivitäten alles, was am Elsterfloßgraben passiert, geprägt sein, aber der Frühling stellt andere Herausforderungen an uns alle. Deshalb der wichtigste Wunsch zuerst: bleibt alle gesund und lasst uns unter Beweis stellen, dass wir auch ganz schwierige Situationen meistern können.

Doch nun alle wichtigen Nachrichten in Kurzform:

  1. Freitag, der 13. März 2020- ein guter Tag für die Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Bundesrepublik Deutschland! Die Kulturministerkonferenz und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien haben heute auf Empfehlung des Expertenkomitees für Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission über die Nominierung der Flößerei für eine internationale UNESCO-Liste entschieden: Deutschland unterstützt die Nominierung der Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit!!! Eine wichtige Etappe haben wir nach jahrelanger Arbeit gemeinsam erreicht. Jetzt sind wir auf einem sehr guten Weg, den Antrag offiziell bei der UNESCO im März 2021 einzureichen. Über die weitere Schritte werden wir auch noch in unserem Verein diskutieren. Eine Pressemitteilung von uns dazu ist aber im „Wirbel der anderen Nachrichten bisher untergegangen“, deshalb ist die euch zur Kenntnis der Mail beigefügt.
  2. Unser ersten Veranstaltungen haben wir absagen müssen: die Schülerprojekttage zum Tag des Wassers in Kötzschau und Nempitz (wir suchen mit den Schulen und dem ZWA Bad Dürrenberg nach einem anderen Zeitpunkt), die Veranstaltungen zum Tag der Industriekultur am 19. April finden nicht statt, der Anradeltag an der Weinroute der Weißen Elster findet nicht statt. Auch alle weitere öffentlichen Veranstaltungen sind mit einem großen Fragezeichen versehen.
  3. Gestern wurde uns bekannt gegeben, dass der Deutsche Flößertag in Reinhardshagen an der Weser (23.-26- Juli 2020) nicht stattfinden wird. Eine Woche vorher soll der Internationale Flößertag in Lieksa (Finnland) durchgeführt werden, bis jetzt liegt noch keine Absage vor.
  4. Am 4. März 2020 fand auch eine Vorstandssitzung statt. Besprochen wurde der aktuelle Stand zum Projekt „Revitalisierung und nachhaltige Nutzung des Elsterfloßgrabens“ für den Strukturwandel der Braunkohleregion. Hier ist außer Absichtserklärungen noch vieles offen, Entscheidungen werden sicher erst dann getroffen, wenn das Strukturfördergesetz des Bundestages verabschiedet wird (dort sind auch passende Aufgaben für Umwelt und Naturschutz sowie Tourismus fixiert). Im Ausschuss für Bildung, Soziales, Kultur und Sport des Stadtrates von Zeitz haben wir unser Konzept vorgestellt, ebenso waren wir bei der Kreistagsfraktion der LINKEN im Burgenlandkreis zum gleichen Thema eingeladen. Wir werden auf allen politischen Ebenen weiter für unser Projekt werben. Der Vorstand befasset sich auch mit dem Thema Hochwasserschutz an der Weißen Elster in Crossen. Dazu wurde die erfolgte Anhörung ausgewertet (siehe Anlage OTZ) Wir konnten in der Anhörung unseren Standpunk darlegen. Und wir lehnen die Umgehung des Wehres in Crossen mit einer „Fischtreppe“ nicht ab (wie im OTZ-Beitrag beschrieben), wohl aber die geplante Dimension zu Lasten vom denkmalgeschützten Ensemble Floßgraben/Wehr. Es geht hier nicht nur um 1.800 m bei Crossen, sondern auch um etwa 77.000 m, die danach folgen. Versprochen wurde, bestimmte Teilaspekte der Planung nochmals zu überarbeiten. Eine weitere detaillierte Planung der Öffentlichkeitsarbeit 2020 kann aufgrund der aktuellen Situation derzeit nicht weiter erfolgen. Bis zum Sommer sind alle Festlegungen noch nicht endgültig. Das betrifft auch das Fest an der Weißen Elster in Zeitz anlässlich der Proklamation als „Flusslandschaft des Jahres 2020/2021 in Deutschland“, das Mitte Juni stattfinden soll, aber auch die Termine für die diesjährige Familienwanderung am Floßgraben bei Pegau (Wiederholung von 2019) oder die Busfahrt zum Leinakanal sind noch offen. Wir haben uns verständigt, im November die turnusmäßige Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstandes zu planen. Seit längerem wurde auch die Mitgliedschaft bei der Europäischen Route der Industriekultur diskutiert, jetzt haben wir die Teilnahme ab diesem Jahr beschlossen. Ebenso wollen wir – auch mit einem Diskussionsbeitrag- an der World Canals Conference in Leipzig (WCC) teilnehmen, wenn sie im September stattfinden kann. Auch unseren Beitrag für das Gelingen der Landesgartenschau 2022 in Bad Dürrenberg haben wir erörtert. Derzeit laufen die ersten Baußmaßnahmen, wir hoffen, dass wir eine kleine Floßstrecke einrichten können bzw. uns an Veranstaltungen wie Exkursionen oder „Grünes Klassenzimmer“ beteiligen können.
  5. Die Vereinschronik, deren erste Auflage restlos „ausverkauft“ ist, haben wir nachdrucken lassen, bei Bedarf bitte bei Thomas Klöpfel (derzeit im Home Office) melden (per E-Mail erreichbar).
  6. Dieses Jahr steht ja im Zeichen des 440. Jahrestages der Vollendung des ersten Bauabschnittes des Großen Elsterfloßgrabens, von Pötewitz bei Crossen bis nach Poserna. Leider konnten wir das bei entsprechenden öffentlichen Veranstaltungen noch nicht ausreichend würdigen. Aber für individuelle Besuche seid ihr gern an den Denkmalorten wie beispielsweise Nempitz eingeladen. Unsere fleißigen Helferinnen und Helfer von der ZIAG haben auch die fast 18 km trockene Strecke zwischen Schleckweda und Tagebaurand bei Draschwitz wieder weitestgehend freigeschnitten, so dass man auch trockenen Fußes auf dem Grund eines Gewässers 1. Ordnung (wie Elbe und Saale) gehen kann.
  7. Diverse Vorträge sind auch geplant, allerdings steht alles unter Vorbehalt, weil eventuell Vorbeugemaßnahmen einzuhalten sind, als Beispiele sind ein Vortragszyklus in Leipzig anlässlich der WCC (am 13.5.2020 zur Weiße-Elster-Flöße und Elsterfloßgraben) und ein Vorlesungszyklus in Magdeburg hier beigefügt.

 

Soweit einige Dinge zu unserer gemeinsamen Arbeit am und für den Elsterfloßgraben und die Flößerei. Ja, es gibt Dinge, die sind derzeit wichtiger und sie werden uns noch eine Weile beschäftigen. Aber wir hoffen, dass wir alle gesund bleiben und diese schwierige Zeit gemeinsam durchstehen. Dann wird auch wieder Zeit für persönlichen Begegnungen sein, die die elektronische Kommunikation nicht ersetzen kann. Wenn es Fragen gibt, meldet euch per Mail oder ruft an.

 

Mit freundlichen Grüßen und „Imm´r ä weng Wosser unner´m Scheit“!

 

Euer Dr. Frank Thiel

1.Vorsitzender Förderverein Elsterfloßgraben

 

440 Jahre Floßgraben Logo 1 b

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22.03.2020 Weltwassertag

Heute ist „Welttag des Wassers“ mit dem Motto „Wasser und Klimawandel“. Leider konnten wir unseren Projekttag mit Kindern am Elsterfloßgraben in Kötzschau (Stadt Leuna) und Nempitz (Stadt Bad Dürrenberg) nicht durchführen. Aber wir werden es gemeinsam mit dem ZWA Bad Dürrenberg nachholen, vielleicht im September zum Tag des Offenen Denkmals.

Achtung Schülerprojekttag muss wegen Coronavirus abgesagt werden!
Der Schülerprojekttag wird nach der Corona-Pandemie wiederholt, Termin wird bekannt gegeben.

20.03.2020 Schülerprojekttag in Kötzschau und Nempitz zum Weltwassertag

16.03.2020 Proklamation der Flusslandschaft des Jahres 2020/21 Weiße Elster,

aufgrund der aktuellen Ereignisse im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus müssen wir schweren Herzens die Proklamation der Flusslandschaft Weiße Elster, die für den kommenden Samstag, 21.03.20 in Gera geplant war, absagen. Die Stadt Gera hat Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen untersagt.

Sämtliche Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Flusslandschaft werden bis auf Weiteres auf unbestimmte Zeit verschoben oder abgesagt.

 

Für weitere Informationen können Sie sich gerne per E-Mail bei mir melden.

Bleiben Sie alle gesund und solidarisch mit Betroffenen!

 

Mit besten Grüßen. Berg frei!

 

Pascal Kopper

___________________________

Referent Flusslandschaft des Jahres 2020/21 Weiße Elster

NaturFreunde Thüringen e.V.

 

 

 

Johannesstraße 127

99084 Erfurt

Tel.: 0361-660 11 685

Fax: 0361-660 11 683

 

.Kopper@naturfreunde-thueringen.de

www.naturfreunde-thueringen.de

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16.03.2020- ein guter Tag für die Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Bundesrepublik Deutschland!

„Deutschland unterstützt die multinationale Nominierung der Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit“

Der Förderverein Elsterfloßgraben ist aktiv dabei!

Die Kulturministerkonferenz der Länder und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien haben am 13. März 2020 auf Empfehlung des Expertenkomitees für Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission die Unterstützung der Nominierung der Flößerei für die weltweiten UNESCO-Listen des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit bestätigt. Voraussetzung für die Aufnahme in die internationalen UNESCO-Listen ist, dass die Kulturformen in nationalen Verzeichnissen des Immateriellen Kulturerbes gelistet sind, für die Flößerei in Deutschland ist dies seit 2014 der Fall.

Die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Prof. Dr. Maria Böhmer, sagte mit Blick auf die Unterstützung der internationalen Bewerbungen: „Wenn Menschen ihr Wissen und Können weitergeben, ist das ein wertvoller Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben, zur kulturellen Identität und zu nachhaltiger Entwicklung. Kultur ist lokal und grenzüberschreitend zugleich – das zeigen die multinationalen Nominierungen für die internationalen UNESCO-Listen des Immateriellen Kulturerbes.“

Der Vorsitzende des Fördervereins Elsterfloßgraben, Frank Thiel, meinte dazu: „Wir freuen uns natürlich über die offizielle Unterstützung unseres Antrages durch Deutschland. Damit werden die jahrelangen Bemühungen der Flößervereine um den Erhalt und die Weiterentwicklung dieses alten Handwerks gewürdigt. Auch wir am Elsterfloßgraben leisten unseren Beitrag, dass in der Region verlorenes Wissen wiederentdeckt und weitergegeben wird. Schließlich wurde vor 440 Jahren der erste Bauabschnitt zwischen Pötewitz/Wetterzeube durch Zeitz, an Pegau vorbei bis nach Poserna bei Weißenfels vollendet, um die dortige kursächsische Saline mit Brennholz zu versorgen. Sieben Jahre später ging es über Lützen, Dürrenberg und Kötzschau/Wallendorf hinein in Saale und Luppe, um Halle mit Holz zu beliefern.

Thiel ist zugleich der Vertreter Deutschlands in der multinationalen Arbeitsgruppe mit Flößerei-Vereinen aus Tschechien, Österreich, Polen, Lettland und Spanien, die unter der Leitung von Vertretern aus dem polnischen Kulturministerium seit fast zwei Jahren am entsprechenden Antrag arbeitet. Gefordert sind vor allem die Nachweise, wie das immaterielle Kulturerbe Flößerei als lebendiges Handwerk weiterentwickelt und an die nächsten Generationen weitergegeben wird. Ebenso ist zu erläutern, was in den Vereinen für eine Identität stiftende, breite Öffentlichkeitsarbeit getan wird und welche Erhaltungsmaßnahmen zur Sicherung dieses Erbes durch Vereine, lokale Behörden und staatliche Stellen praktiziert werden.

Thiel meinte dazu, die derzeitige aktive Unterstützung durch staatliche Behörden in Thüringen und Sachsen-Anhalt an den Erhaltungsmaßnahmen des kulturellen Erbes ist „mehr als dürftig, um nicht zu sagen kontraproduktiv, wenn an die geplanten Maßnahmen zur Wasserführung im Floßgraben gedacht wird. In anderen Bundesländern wird wesentlich mehr getan.“  Die Rolle als wichtiger Ökosystemdienstleister in der Region in Zeiten des Klimawandels wird ignoriert. Hier bedarf es klarer politischer Entscheidungen. Nicht umsonst fordert der Verein, den Elsterfloßgraben in die Strukturwandel-Projekte von Sachsen-Anhalt und Sachsen aufzunehmen. Es geht nicht nur um die Verbesserung der Lebensqualität um das Revier herum, sondern auch mitten im Revier!“

Einiges ist in der Arbeitsgruppe noch zu tun. Bis März 2021 sollen die Antragsunterlagen eingereicht werden, einiges ist noch zu vervollständigen bzw. mit ausdrucksstarken Fotos und einem eindrucksvollen Video zu ergänzen. Eine Entscheidung über die Aufnahme in die UNESCO-Listen erfolgt dann frühestens 2022.

 

Hintergrund:

Gegenwärtig beschäftigen sich in Deutschland ca. 2.500 Flößerinnen und Flößer in 34 Vereinen mit diesem immateriellen Kulturerbe, in Europa insgesamt nahezu 8.000 Frauen und Männer. In Deutschland wird die Flößerei an folgenden Gewässern betrieben: Niedersachsen (Elbe, Aller, Weser), Nordrhein-Westfalen (Rhein), Brandenburg (Havel mit angrenzenden Seen und Finowkanal), Sachsen (Muldenberger Floßgraben),  Sachsen-Anhalt (Elsterfloßgraben), Thüringen (Saale, Werra, Elsterfloßgraben), Hessen (Weser), Baden-Württemberg (Kinzig, Nagold, Enz, Murg)  und Bayern (Isar, Loisach, Rodach und Kronach).

 

Den vollständigen Text der gemeinsamen Presseerklärung der Kulturministerkonferenz, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Deutschen UNESCO-Kommission, 13. März 2020 finden Sie hier:

 

https://www.unesco.de/newsletter/3591/pm-neun-neuaufnahmen-deutschlands-verzeichnis-des-immateriellen-kulturerbes

 

Bis jetzt gehören folgende vier Kulturformen aus Deutschland zum „Immaterielle Kulturerbe der Menschheit“:
          Genossenschaftsidee & -praxis
          Orgelbau und Orgelmusik
          Falknerei (zusammen mit 17 weiteren Staaten)
          Blaudruck (zusammen mit vier weiteren Staaten)

 

Zwei weitere, Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft und Bauhüttenwesen (multinational) sind eingereicht und in der Prüfung bei der UNESCO

 

 

13.-14.02.2020 Tagung der intern. Arbeitsgruppe zum UNESCO-Antrag 

Heute und morgen findet in Warschau die Tagung der internationalen Arbeitsgruppe zur Erarbeitung des Antrages, die Flößerei als „Immaterielles Kulturerbe der Menschheit“ durch die UNESCO anzuerkennen, statt. Mitte März soll der erste Entwurf zur Beantwortung der 40 Fragen für die Diskussion in unseren Vereinen fertig sein. Erfreulich ist, dass Spanien sein Interesse bekundet hat, an der gemeinsamen Nominierung im März 2021 beteiligt zu sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Fotos: Frank Thiel, Vitavan Davle

31.01.2020 Kanadischen Flößer schreiben offenen Brief an kanadischen Premier

Eine tolle Aktion! Unsere kanadischen Freunde Isabelle Regout und Alexandre Pampalon von Columbo 1806 haben sich in einem offen Brief an den kanadischen Premier Justin Trudeau gewandt, sich dafür einzusetzen, dass Kanada der UNESCO Konvention über das Immaterielle Kulturerbe beitritt. Damit wird der Weg geöffnet, dass sich die kanadischen Flößer um die Anerkennung der Flößerei als nationales immaterielles Kulturerbe bewerben können. Und das damit die Bewerbung um den UNESCO-Titel als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit unterstützt wird.

Gatineau, le 31 janvier 2020

 

Le très Honorable Justin Trudeau

Premier ministre du Canada

Cabinet du premier ministre

80, rue Wellington

Ottawa (Ontario)

K1A 0A2

 

Objet : Notre patrimoine immatériel canadien en vue d’une reconnaissance à l’UNESCO

 

Monsieur le Premier Ministre,

Une volonté commune se dégage de nos partenaires européens [1] pour fédérer six pays

— soit le Canada avec l’Allemagne, l’Autriche, la Lettonie, la Pologne, la République tchèque — en vue de la reconnaissance par l’UNESCO du savoir-faire ancestral des radeliers et des flotteurs de bois comme patrimoine immatériel de l’humanité. Le Canada peut-il faire partie de cette grande cause ? Notre pays possède un patrimoine immatériel d’exception lié à l’ère canadienne des cageux inscrite au cœur du récit national, et dont les exploits sont exaltés dans Le Chant national (nom original d’Ô Canada) écrit en 1880 [2]. Aujourd’hui, nombreux sont les porteurs de tradition passionnés qui transmettent aux nouvelles générations les savoir-faire précis de ces mariniers.

Le Canada n'est pas encore signataire de la Convention internationale de 2003 de l’UNESCO pour la sauvegarde du patrimoine culturel immatériel, il ne peut donc pas déposer de dossiers de candidatures sur les listes de l'UNESCO. Cet appel à l’action sous votre gouvernement, pour rejoindre la communauté internationale, permettra de consolider un dossier culturel célébrant les grandes routes fluviales interprovinciales qui pénètrent le pays, et du même coup, contribuera à amplifier l’image de marque de notre territoire. Les exploits des Raftsmen (cageux) se sont étendus aux bassins des Grands Lacs, de la rivière des Outaouais, du fleuve Saint-Laurent, voire même du fleuve Saint John au Nouveau-Brunswick.

Notre patrimoine immatériel - CANADA

 

Ajoutons qu’avec l’appui des gouvernements locaux et supérieurs, nous travaillons pour livrer le futur Musée fluvial national Philemon-Wright (M.F.N.P.W.) [3] en 2030, soit au 150e anniversaire de la création de l’hymne national devenu de jure en 1980, cent ans après son écriture. Le nouveau diamant architectural ancré dans le site patrimonial des chutes Chaudière aura pour clef de voute de réenchanter notre capitale. Ce musée démontrera sur l’échiquier international qu’Ottawa est digne des plus grandes capitales du monde.

Pendant plus d’un siècle, la rivière des Outaouais a été le siège d’une construction navale atypique, celle des cages en bois équarri destinées au commerce canado-britannique qui a influencé la destinée des forces mondiales de l’époque. Les Raftsmen du XIXe siècle, héros nationaux, ont profondément marqué l’histoire de la Région de la capitale nationale qui est le berceau en Amérique du nord du Wood Rush, endogène à la révolution industrielle du Canada.

Espérant un accueil favorable à ces propositions, veuillez recevoir, Monsieur le Premier Ministre, l’expression de nos sentiments distingués.

 

Isabelle Regout

Présidente, conseil d’administration A.B.C. Stratégies

Gestionnaire de projets, avocate, médiatrice

Portable : (819) 557-1929

 

Alexandre Pampalon

Chef de projet, Futur Musée fluvial national Philemon-Wright

A.B.C. Stratégies

Portable : (514) 273-1109

 

[1] International Timber Raftsmen Association : www.raftsmen.org

[2] Paroles du juge Adolphe-Basile Routhier (1839-1920) et musique de Calixa Lavallée (1842-1891)

[3] Plan muséoLOGIQUE du M.F.N.P.W.: https://bit.ly/2WBhrs0 English version : https://bit.ly/2Ehicjk

 

Source portrait officiel du premier ministre Justin Trudeau : https://pm.gc.ca/fr/premier-ministre-justin-trudeau

Glückwünsche zum Neuen Jahr vom Förderverein Elsterfloßgraben e.V.

 

Liebe Elsterfloßgrabenfreundinnen und –freunde,

für das neue Jahr 2020 möchten wir euch allen Gesundheit, Glück und Erfolg wünschen, vor allem möge es ein friedliches Jahr werden.

Mit dem Schwung unseres 10jährigen Vereinsjubiläum wollen wir auch dieses Jahr gestalten. Der Vorstand hat schon einige Vorschläge erarbeitet, bis Ende Januar soll der Jahresplan fertiggestellt werden. Wir werden den Plan umgehend euch zustellen. Neben traditionellen Veranstaltungen wird es auch noch so manches neue Highlight geben. So soll unter anderem die Würdigung der Weißen Elster als Flusslandschaft des Jahres 2020/2021 von uns aktiv mitgestaltet werden, aber auch die Teilnahme an der World Canals Conference 2020 in Leipzig soll unser Projekt in die internationale Öffentlichkeit bringen. Die WCC 2020 wird hunderte von Experten, Wissenschaftlern sowie Vertreter von Politik und Verwaltung sowie Touristik- und Sportinteressierte aus der ganzen Welt nach Leipzig bringen. Wir wollen uns an der dortigen Diskussion beteiligen und auch einen Besuch der Gäste am Elsterfloßgraben in das Exkursionsprogramm aufnehmen lassen.

Auch der Besuch am Leina-Kanal sowie die Familienwanderung am Elsterfloßgraben um Pegau herum, die im vorigen Jahr „widrigen Umständen zum Opfer fielen“, sollen erneut in Angriff genommen werden.

Wir würden uns natürlich freuen, wenn viele von euch aktiv mit dabei sind.

Als kleine Lektüre und als Anregung zum Lesen haben wir einen Beitrag über den Elsterfloßgraben aus der im Dezember 2019 erschienenen Stadtchronik von Lützen (Sax Verlag) beigefügt. Das Buch vermittelt eine Menge von Anregungen über die Regionalgeschichte, auch über Lützen hinaus.

 

Mit freundlichen Grüßen und „Imm´r ä weng Wosser unner´m Scheit“!

 

Euer Dr. Frank Thiel
1.Vorsitzender Förderverein Elsterfloßgraben

2019.12.10-Stadtgeschichte Lützen mit El
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Förderverein Elsterfloßgraben e.V.

c/o Dr. Frank Thiel

Am Kirschberg 8

39122 Magdeburg
Mail: elsterflossgraben[at]gmx.net

Geschäftsstelle

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06712 Zeitz

Mo - Fr  9:00 bis 12:00 Uhr

Fon: 03441 61 94 20 

Mail: elsterflossgraben[at]gmx.de

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