Medienberichte Immaterielles Kulturerbe-Flößerei

01.06.2021 Begeisterung für ein altes Handwerk auch bei unseren                                     Uhlstädter Flößern

25.05.2021 Kompakt Zeitung Magdeburg berichtet über Einreichung der                           Flößerei als Weltkulturerbe bei der UNESCO.

11.05.2021 Bericht über Einweihung Flößerpfads in Kötzschau und                                   Einreichung der Flößerei als Weltkulturerbe bei der UNESCO

Die „Wasserzeitung“ berichtet in ihrer aktuellen Mai-Ausgabe über unser Engagement am Elsterfloßgraben. Diese Zeitung erscheint in 7 Bundesländern als Informationsblatt von Wasser- und Abwasserverbänden. Ein aufrichtiges Dankeschön an SPREE PR für die Unterstützung unserer Öffentlichkeitsarbeit.

30.04.2021 Die Flößerzunft Oberes Nagoldtal freut sich über UNESCO-Nominierung

23.04.2021 Finowfurter sind aktiv bei der UNESCO-Nominierung dabei

Unsere Flößerfreundinnen und -freunde aus Finowfurt sind aktiv bei der Unesco-Nominierung dabei!
Zeitungsartikel vom 21.04.2021 in der Märkischen Oderzeitung.

21.04.2021 Brief von Frau Ministerin Prof. Dr. Dalbert

Liebe Mitglieder des Fördervereins Elsterfloßgraben,

beiliegenden Brief von Frau Ministerin Prof. Dr. Dalbert möchte ich euch umgehend zur Kenntnis geben.

Darin wird beschrieben, dass die Etappe zur Verlängerung der Bespannung des Elsterfloßgrabens vom Abschlag Othmig bis nach Haynsburg als Projekt im Strukturwandel in Angriff genommen werden kann. Es wird bestimmt noch ein wenig dauern, aber in diesem Jahr sollte schon mal der Startpunkt gesetzt werden.

Sicherlich hat die UNESCO-Nominierung der Flößerei einige Impulse gegeben, aber auch die Beschlussfassungen der Stadträte von Zeitz, Lützen, Bad Dürrenberg und Leuna sowie des Gemeinderates Wetterzeube und die dazugehörigen Briefe der Ober- und Bürgermeister haben dazu entscheidend beigetragen. Das verleiht dem Projekt einen besonderen Rückenwind.

Deshalb nochmals der Dank an euch alle, gemeinsam werden wir das Projekt schaffen!

 

Mit freundlichen Grüßen und „Imm´r ä weng Wosser unner´m Scheit“!

 

Euer Frank Thiel

1. Vorsitzender Förderverein Elsterfloßgraben

21.04.2021 MZ Zeitz Bericht über Nominierung der Flößerei zum UNESCO-                       Weltkulturerbe

20.04.2021 Volksstimme - Flößerei soll UNESCO-Weltkulturerbe werden
Bericht in der „Volksstimme“ von heute über unseren Weg, die Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit anzuerkennen.

17.04.2021 Super Sonntag - Flößerei soll UNESCO-Weltkulturerbe werden

16.04.2021 MZ Merseburg berichtet über UNESCO-Nominierung der                                 Flößerei

14.04.2021 OTZ berichtet über UNESCO-Nominierung der Flößerei

Bericht in der Ostthüringer Zeitung Eisenberg vom 14.04.21 zum Thema UNESCO-Nominierung der Flößerei. Dort beginnt unser Floßgewässer...

13.04.2021 MDR Thüringen-Journal berichtet über UNESCO-Nominierung                       der Flößerei

13.04.2021 RBB berichtet über UNESCO-Nominierung der Flößerei

Bericht über die Nominierung der Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit auch im rbb. Wir hoffen auf weitere Beiträge über die tollen Aktivitäten unserer Flößerfreundinnen und -freunde aus Finowfurt und Lychen in diesem Prozess.

13.04.2021 Uhlstädter Flößer freuen sich über UNESCO-Nominierung

08.04.2021 Gespräch in der Staatskanzlei zur UNESCO-Nominierung

Ausführliches Gespräch mit Kulturstaatssekretär Gunnar Schellenberger in der Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt zur Unterstützung der UNESCO-Nominierung der Flößerei. Die nächsten Schritte wurden verabredet. Dr. Schellenberger möchte gern die „Wiede“, die er in den Händen hält, im Einsatz auf einem Elbefloß sehen. Das wird sich bestimmt machen lassen....

08.04.2021 Muldenberger Flößer begrüßen die UNESCO-Nominierung
Unser Partnerverein von der Weißelster-Flöße ist bei der UNESCO-Nominierung ebenfalls aktiv mit dabei!
Ein Artikel der Freien Presse Chemnitz:

08.04.2021 Kurznachricht in der „Volksstimme“ von heute
Das Foto ist allerdings weniger typisch für die Flößerei...

08.04.2021 Die Wolfratshausener Flößer sind dabei

07.04.2021 Freude auch in Bayern

06. April 2021 Pressestelle MULE

Ministerin Dalbert wirbt für Unterstützung, den Elsterfloßgraben wiederzubeleben

Flößerei für das Immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe nominiert

 

Magdeburg. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat bekannt gegeben, dass die Flößerei für das Immaterielle Kulturerbe nominiert wurde. Nun wird der zuständige Ausschuss der UNESCO entscheiden. Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert gratulierte dem Flößerverein in Sachsen-Anhalt, dem „Förderverein Elsterfloßgraben e. V.“, zu dieser Auszeichnung: „Das ist Anlass zu großer Freude. Eine wichtige Etappe ist geschafft. Ich gratuliere sehr herzlich dazu. Die Nominierung ist Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung, überliefertes Wissen und Können als lebendiges Kulturerbe zu erhalten, zu pflegen und zu fördern.“

Der Verein setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, Teile des Elsterfloßgrabens zu revitalisieren, um das kulturelle Erbe zu bewahren und touristisch wieder erlebbar zu machen. Derzeit laufen Gespräche darüber, einen Teilabschnitt des Floßgrabens im Bereich des Burgenland-kreises bei Profen wiederherzustellen und dafür Projektmittel aus dem Braunkohle-Strukturfonds zu nutzen.

„Ich hoffe, dass der Landkreis Burgenlandkreis die Wiederbespannung des Grabens im Bereich zwischen Otmig und Haynsburg grundsätzlich unterstützt und prioritär in die Planungen einordnet, um einen Antrag für die Strukturfondsmittel zu stellen. Der Elster Floßgraben liegt als Gewässer erster Ordnung im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, daher unterstütze ich diesen Vorschlag ausdrücklich und wir unterstützen mit fachlicher Expertise zur Verfügung“, ergänzte die Ministerin.

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

des Landes Sachsen-Anhalt

Leipziger Straße 58

39112 Magdeburg

 

Tel.: +49 391 567 1950

E-Mail: PR@mule.sachsen-anhalt.de

06. April 2021 Pressemitteilung

 

Moderner Tanz und Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit nominiert

UNESCO-Ausschuss entscheidet Ende 2022

 

Die Bundesrepublik hat der UNESCO vorgeschlagen, den Modernen Tanz in Deutschland als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit anzuerkennen. Gemeinsam mit Lettland, Österreich, Polen, Spanien und Tschechien nominiert Deutschland zudem die Flößerei für die internationale Liste des Immateriellen Kulturerbes. Der zuständige Ausschuss der UN-Organisation entscheidet voraussichtlich Ende 2022 über die Anträge.

 

„In den beiden Nominierungen zeigt sich die ganze Vielfalt des Immateriellen Kulturerbes“, betont die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Maria Böhmer. „Der Moderne Tanz steht für den kreativen Aufbruch der Goldenen Zwanziger. Bis heute ist er eng mit dem Kampf um Emanzipation und für eine offene, demokratische Gesellschaft verbunden“, so Böhmer. „In der Flößerei spiegelt sich unsere Wirtschaftsgeschichte. Ohne die Versorgung mit Floßholz wäre die Entwicklung vieler europäischer Städte nicht denkbar gewesen“, schildert Böhmer. „Handwerk und darstellende Kunst prägen unsere Gesellschaft. Ich freue mich, dass die UNESCO nun über die beiden Vorschläge entscheiden wird.“

 

 

Altes Handwerk neuentdeckt

Die Flößerei ist der Transport von Holz auf dem Wasserweg. Seine Blütezeit erlebte das Handwerk in Europa zwischen dem Mittelalter und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nur durch die Flößerei gelang es, den damaligen Holzhunger zu stillen. Geflößt werden kann auf nahezu allen Gewässern, auf kleinen Bächen ebenso wie auf großen Flüssen. Teamwork spielt dabei eine besondere Rolle. Nur gemeinsam gelingt es den Flößerinnen und Flößern aus Holzstämmen Gefährte zu binden, die enorme Ausmaße annehmen können. So entstanden auch Flöße, die bis zu 600 Meter lang und 50 Meter breit waren.

 

„Wir freuen uns außerordentlich, dass die internationale Arbeitsgruppe in einer sehr komplizierten Zeit die gemeinsame Tätigkeit erfolgreich beenden konnte. Gerade der intensive Erfahrungsaustausch mit Flößervereinen aus verschiedenen Ländern und der Dialog in unserem Land zum Inhalt der Nominierung hat uns alle enorm bereichert“, macht Martin Spreng, erster Vorsitzender der Deutschen Flößerei-Vereinigung, deutlich.

 

Heute findet das alte Handwerk wieder zunehmend Verbreitung. Flößereivereine halten das traditionelle Wissen wach. Auf Flößerfeste und Floßfahrten, in Schulen und Kindergärten informieren sie über das kulturelle Erbe und die Bedeutung des Rohstoffs Holz in Vergangenheit und Zukunft.

 

Hintergrund

Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Seit 2003 unterstützt die UNESCO den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt dieser Kulturformen. Bis heute sind 180 Staaten dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes beigetreten. Deutschland gehört dem Vertrag seit 2013 an.

 

Einzelne Elemente aus den nationalen Verzeichnissen der Vertragsstaaten können für eine von drei internationalen UNESCO-Listen des Immateriellen Kulturerbes vorgeschlagen werden. Dazu gehören etwa die Saunakultur in Finnland und der Reggae aus Jamaika. Im vergangenen Jahr wurde das Bauhüttenwesen auf Vorschlag von Frankreich, Norwegen, Österreich, der Schweiz und Deutschland in das internationale UNESCO-Register guter Praxisbeispiele zum Erhalt Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

 

Ein Ausschuss der UN-Kulturorganisation entscheidet jährlich über die Aufnahme neuer Kulturformen in die UNESCO-Listen des Immateriellen Kulturerbes. Das Gremium setzt sich aus 24 gewählten Vertragsstaaten der Konvention zusammen.

 

Pressekontakt

Deutsche UNESCO-Kommission

Stellvertretender Pressesprecher

Peter Martin

Telefon: +49 30 80 20 20-310

E-Mail: martin(at)unesco.de

06.04.2021 Pressemitteilung des Fördervereins Elsterfloßgraben e.V.

Deutschlands Flößer streben dem Immateriellen Kulturerbe entgegen.

Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit vorgeschlagen - UNESCO-Ausschuss entscheidet Ende 2022.
Ende März 2021 wurde ein gemeinsamer Vorschlag von Deutschland, Lettland. Österreich, Polen, Spanien und Tschechien bei der UNESCO in Paris eingereicht, die Flößerei für die internationale Liste des Immateriellen Kulturerbes zu nominieren. Der zuständige Ausschuss der UN-Organisation entscheidet voraussichtlich Ende 2022 über die Anträge.

Mehr Informationen zum Antrag unter:
Immaterielles Kulturerbe Flößerei

30.03.2021 Pressemitteilung des Polnischen Kulturministeriums

Flößerei zur Eintragung in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes eingereicht.

Polen, Österreich, die Tschechische Republik, Deutschland, Lettland und Spanien haben gestern einen gemeinsamen Antrag auf Eintragung der Flößerei in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO gestellt. Dies ist das Ergebnis von über zwei Jahren Arbeit des polnischen Ministeriums für Kultur, Nationales Erbe und Sport, das die Koordination dieses komplexen Prozesses übernommen hat. Die Entscheidung über die Aufnahme in die UNESCO-Liste wird im Dezember 2022 erwartet.

https://www.gov.pl/.../flisactwo-zgloszone-do-wpisu-na...

30.03.2021 Polen nominiert die Flößerei für die UNESCO Liste des immateriellen Kulturerbes

Bractwo Flisackie w Ulanowie · 

FLISAKT AUF DEM WEG NACH UNESCO!!!

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass nach langjähriger Arbeit und Bemühungen der Flisacy Brotherhood heute eine internationale Anwendung bei der UNESCO für Flisacts Eintragung in die Vertreterliste des immateriellen menschlichen Erbes eingereicht wurde. Dieser Beitrag ist uns sehr wichtig, er wird unsere facettenreiche Kultur und Tradition ehren und uns auch für zukünftige Aktionen motivieren. Flößerei-Traditionen sind das gemeinsame Erbe von Polen, Deutschland, Österreich, Tschechien, Lettland, Spanien, das dank der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen der Verwahrstelle die Verbindung zwischen unseren Ländern ist. Polen ist der Führer dieses Vorschlags. Vielen Dank euch allen für eure Hilfe bei der Arbeit an der Bewerbung.

Respektvoll:

Kamil Chmielowski -

Cechmaster of the Flisack Brotherhood

zusammen mit dem Brüderschaftsrat

Tel. () 660002806 660002806

24.03.2021 Lettland nominiert die Flößerei für die UNESCO Liste des immateriellen Kulturerbes

Bericht im lettischen Fernsehen zur Nominierung der Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit.

RETV

Fernsehsender

VISA LATVIJA TAVĀ EKRĀNĀ

http://www.retv.lv/

Link zum Bericht:

https://fb.watch/4Baa1CFz0a/

Fließende oder schwimmende Holzstämme auf den Wasserstraßen waren die einzige Möglichkeit, früher Holz zu transportieren. Diese handwerkliche Fähigkeit geht im Alltag der Menschen verloren. Flößer-Enthusiasten haben es geschafft, diese Fähigkeiten wieder zu erleben. Und heute sind sie für die UNESCO Liste des immateriellen Kulturerbes nominiert.

22.03.2021 Unterzeichnung des Nominierungsdokuments für die UNESCO-                     Anerkennung der Flößerei
Der tschechischen Kulturminister unterzeichnet mit dem Präsidenten von Vltavan Czech, Jaroslav Camplik, das gemeinsame Nominierungsdokument für die UNESCO-Anerkennung der Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit.

Förderverein Elsterfloßgraben e.V.

c/o Dr. Frank Thiel

Am Kirschberg 8

39122 Magdeburg
Mail: elsterflossgraben[at]gmx.net

Geschäftsstelle

Am Herrmannschacht 11

06712 Zeitz
Mo - Fr  9 bis 12 Uhr

Fon: 03441 61 94 20

Mail: elsterflossgraben[at]gmx.de

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